Am 12. November fand die 20-Jahres-Feier der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle für Bildung und Forschung – LAKO in Tulln statt.

Landesrat Josef Plank betonte die wichtige Netzwerkfunktion und führte weiters aus: „Die LAKO als Zukunftswerkstätte konnte sich als wichtiges Bindeglied zwischen Lehre und Praxis etablieren. Gratuliere zum 20-jährigen Bestehen und wünsche weiterhin alles Gute in dieser wichtigen Netzwerkfunktion zwischen Landwirtschaft und Bildung“.

Durch die Initiative der LAKO wurde das EU-Bildungsnetzwerk EUROPEA gegründet, womit ein wichtiger Grundstein für die Durchführung internationaler Projekte im Agrarbereich gelegt wurde. „Ein weiterer Verdienst der LAKO ist die Koordination der Forschungs- und Versuchstätigkeit der Lehr- und Versuchsbetriebe der Landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen“, betonte LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich.

Im Bild von links: Landesrat DI Josef Plank beging das 20-Jahres-Jubiläum im Kreis der ehemaligen und noch aktiven Leiter der LAKO. Die Personen v.l.: Ministerialrat DI Josef Resch, DI Peter Schawerda, LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Direktor a.D. DI Adi Kastner, Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn, Landesrat DI Josef Plank, Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald und Direktor Ing. Franz Fidler.

20 Jahre – Bilanz einer Bildungsinstitution: „1988 wurde die LAKO mit dem Ziel gegründet die aktuellen Entwicklungen im agrarischen Bildungs- und Forschungsbereich den Landwirtschaftlichen Fachschulen leichter zugänglich zu machen“, erklärte der ehemalige LAKO-Leiter DI Peter Schawerda. „Eine weitere zentrale Aufgabe war die Initiierung von landwirtschaftlichen Pilotprojekten, um auch den fachlichen Kontakt zu den Bauern und Bäuerinnen zu vertiefen“, so Schawerda.

Als erster LAKO-Leiter sprach Direktor DI Adi Kastner von einer „Aufbruchsstimmung“, die in den ersten Jahren viele Projekte zur Durchsetzung verhalf. „Besonders erfolgreich war das Projekt „Bauernzukunft“, das sich mit der künftigen Entwicklung der Landwirtschaft in Form von Seminaren, Unterlagen und Vorträgen auseinander setzte“, sagte Kastner in seinem Rückblick. Er sprach weiters von einer besonders guten Kooperation der Landwirtschaftsschulen, dem Land Niederösterreich, der Landwirtschaftskammer und den Bauern, welche den Tätigkeitsbereich der LAKO kennzeichnet.

Die Abwicklung der EU-Förderung im Landwirtschaftsbereich und die Gründung des europäischen Bildungsnetzwerkes EUROPEA zählen für den ehemaligen LAKO-Leiter Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald zu den wesentlichen Erfolgen. „Die Landwirtschaftliche Koordinationsstelle wird auch künftig ihre Rolle als Servicestelle im Bildungs- und Forschungsbereich wahrnehmen“, erklärte LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich beim Festakt.

Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn bedankte sich bei den MitarbeiterInnen der LAKO für ihre Einsatzfreude und den Pioniergeist bei ihrer Tätigkeit.

LAKO – die Bildungsplattform im ländlichen Raum: Die Landwirtschaftliche Koordinationsstelle für Bildung und Forschung (LAKO) ist eine Servicestelle für die Bereiche landwirtschaftliche Bildung und Beratung im ländlichen Raum. Zentraler Tätigkeitsbereich ist die praxisgerechte Umsetzung von Fachwissen und neuen Erkenntnissen im Schul- und Erwachsenenbildungsbereich.

Die LAKO, mit Sitz in Tulln, ist ein Teil der Abteilung Landwirtschaftliche Bildung beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Die zwölf LAKO-MitarbeiterInnen sind LehrerInnen an den Landwirtschaftlichen Fachschulen in NÖ. Als Zukunftswerkstätte für zeitgemäßes Know-how organisiert die LAKO ein breit gefächertes Bildungsangebot für SchülerInnen und LehrerInnen. Es werden auch laufend Broschüren und Unterrichtsmaterialien zu Fachthemen veröffentlicht.

Als Informationsdrehscheibe im Wissensbereich arbeitet die LAKO intensiv mit internationalen Bildungseinrichtungen zusammen. Eine zusätzliche Aufgabe ist die Abwicklung von EU-Förderungen im agrarischen Bildungsbereich.

Informationen-Foto: Jürgen Mück/LAKO-Tulln, www.lako.at