St. Pölten: Nach Deutschland und der Schweiz hat nun auch Italien „No, grazie!“ zur Atomkraft gesagt.

„Eine positive Entwicklung, die den Weg Österreichs bestätigt“, betont Niederösterreichs Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. „Es genügt aber nicht, sich gegen Atomkraft auszusprechen. Wir müssen dafür sorgen, dass Energie effizienter eingesetzt und die Erzeugung aus Erneuerbarer Energie ausgebaut wird.“

Bei Windkraft ist Niederösterreich die Nummer 1 im Bundesländer-Vergleich. 350 Windräder liefern Strom für 340.000 Haushalte – das entspricht 11 % des niederösterreichischen Strombedarfs.

Anlässlich des „Internationalen Tag des Windes“ am 15. Juni bestätigt Energie-Landesrat Pernkopf, dass heuer in Niederösterreich noch 30 neue Windräder mit einer Gesamtleistung von 60 Megawatt (MW) errichtet werden können. „Das bringt zusätzlichen sauberen Strom für mehr als 32.000 Haushalte.“

Erfreulich sei auch die wirtschaftliche Entwicklung der Branche: 54 Windkraft-Betreiberfirmen haben mittlerweile ihren Sitz in Niederösterreich und sichern damit einen Großteil der österreichweit 3.300 Windkraft-Arbeitsplätze. So vertreibt zum Beispiel die Firma Vestas als Weltmarktführer ihre Windräder von Niederösterreich aus bis nach Russland.

Informationen-Foto: Mag. Markus Habermann, Büro Landesrat Pernkopf