Bezirk Bruck a.d. Leitha: Noch bis 15. November gilt es die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 im Römerland Carnuntum zu erobern, zu entdecken und zu erleben. Im einmaligen Ambiente der originalgetreu rekonstruierten römischen Therme empfing Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute den 450.000sten Besucher der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011.

Gemeinsam mit Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin und Petronells Bürgermeisterin Ingrid Scheumbauer läutete der Landeshauptmann im Freilichtmuseum Petronell das Finale der Landesschau ein. Schon jetzt steht fest, dass „Erobern – Entdecken – Erleben im Römerland Carnuntum“ nicht nur in Besucherzahlen eine der erfolgreichsten Niederösterreichischen Landesausstellungen in der rund 50jährigen Geschichte dieses Kulturprojektes ist.

„Wer die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 noch nicht gesehen hat, der sollte keinesfalls verpassen, noch bis zum 15. November Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden“, lädt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein. Speziell die interaktive und facettenreiche Schau über das Erobern und Entdecken in der Kulturfabrik Hainburg ist nur noch bis zum Landesfeiertag am 15. November zu sehen.

„Das Team der Niederösterreichischen Landesausstellung ist jedenfalls gerüstet und gewappnet für die vielen Besucher, die auch noch im letzten Monat Geschichte erleben wollen. Das Freilichtmuseum Petronell, das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg und die Kulturfabrik Hainburg freuen sich auf Ihren Besuch!“, so Pröll.

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Die Pensionisten Margarete und Hermenengild Zajic aus Wien Ottakring sind stolze Besitzer der Niederösterreich-Card und wollten die letzte Chance nützen, die Niederösterreichische Landesaustellung 2011 zu erobern, zu entdecken und zu erleben. Über Fernsehberichte wurden sie auf die Landesschau aufmerksam. Petronell haben sie schon einmal besucht, und zwar beim Römerfest im Jahr 2008, als die Villa Urbana das erste mal zu sehen war. Margarete und Hermenengold Zajic besuchen das erste Mal eine Niederösterreichische Landesausstellung, aber sie freuen sich auf die kommenden Ausstellungen.

 Am 185-sten Tag der Ausstellung, also nach rund sechs Monaten, erreichte die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 dieses mehr als respektable Ergebnis. 80 Prozent der Besucher kommen aus Österreich, davon 46 Prozent aus Niederösterreich und 40 Prozent aus Wien. Gleichbleibend hoch mit 10 Prozent ist der Anteil der slowakischen Besucher bei dieser Schau zwischen den Metropolen Wien und Bratislava. Erwartungsgemäß positiv wirkt sich die Landesschau auf den Tourismus der Region aus. Die Mitarbeiter der Donau Niederösterreich GesmbH beantworteten vor Ort seit Eröffnung der Landesausstellung rund 65.000 Anfragen zu Gastronomie, Hotellerie oder zum kulturellen Angebot in der Region.

Definitiv nur noch bis 15. November 2011 zu sehen ist die Ausstellung über das Erobern und Entdecken von der Urgeschichte bis in die Zukunft mit ihrer einmaligen Architektur in der Kulturfabrik Hainburg. Die ebenfalls speziell für die Landesschau entwickelte Ausstellung „Götterbilder – Menschenbilder“ über die Kultgewohnheiten der Römer im Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg wird im Jahr 2012 nochmals gezeigt. Das Freilichtmuseum Petronell geht den erfolgreich eingeschlagenen Weg der experimentellen Archäologie auch in den kommenden Jahren entschlossen weiter.

Informationen: Mag. Florian Müller, Pressereferent Niederösterreichische Landesausstellungen, Foto: NLK-Reinberger, www.noe-landesausstellung.at