St. Pölten: Die EU-Kommission hat grünes Licht für das Ökostromgesetz 2012 gegeben. Ausbau 2012 in NÖ bringt sauberen Strom für 70.000 Haushalte.

„Damit kann das Gesetz im Sommer 2012 in vollem Umfang in Kraft treten. Ein wichtiger Schritt für das Erreichen der Energie-Ziele in Niederösterreich. Bis zum Jahr 2015 sollen laut Energiefahrplan des Landes 100 % des Strombedarfs aus Erneuerbarer Energie gedeckt werden“, so Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

„Schon im Vorjahr konnte Dank der Initiative von Bundesminister Reinhold Mitterlehner mit dem ersten Teil des Ökostromgesetzes, dem Abbau der Projekt-Warteliste bei Photovoltaik und Windkraft begonnen werden. Die Umsetzung dieser Warteliste bringt Niederösterreich rund 1.500 größeren Photovoltaik-Projekte und rund 100 zusätzliche Windkraftanlagen", so Pernkopf.

Ausbau 2012 bringt sauberen Strom für weitere 70.000 Haushalte: Mit dem positiven Ergebnis der wettbewerbsrechtlichen Prüfung durch die EU Kommission kann nun per 1. Juli 2012 der zweite Teil des Ökostromgesetzes in Kraft treten. Dieser enthält die Aufstockung der jährlichen Mittel von 21 auf 50 Millionen Euro.

"Ein wichtiger Schritt", so Pernkopf: „Damit ist sichergestellt, dass auch heuer in Niederösterreich Mittel für 200 größere PV-Projekte und 50 Windkraftanlagen zur Verfügung stehen. Der Ökostrom-Ausbau 2012 wird sauberen Strom für weitere 70.000 Haushalte liefern.“

Drittel der gesamten Ökostrom-Mittel ging nach NÖ: Die Statistik zeigt, dass Niederösterreich im Bundesländer-Vergleich am meisten vom Ökostrom-Ausbau profitiert. „In den vergangenen 5 Jahren sind mehr als 1 Milliarde Euro an Tarifförderung nach Niederösterreich geflossen. Das ist in etwa ein Drittel der gesamten Ökostrom-Mittel – wichtiges Geld für den ländlichen Raum. Davon profitieren der Handel, Elektriker, Monteure und die Bauwirtschaft in den Regionen“, berichtet Pernkopf: „Jetzt ist es wichtig, dass auch wettbewerbsfähige Tarife für das neue Gesetz verordnet werden, damit kein Geld in den Fördertöpfen liegen bleibt.“

Informationen: Mag. Markus Habermann – Pressesprecher Landesrat Dr. Stephan Pernkopf