Bezirk St. Pölten: Am 20. Mai 2013 gegen 19.45 Uhr, versuchte ein mit einer Sturmmütze maskierter 37-jähriger österreichischer Staatsbürger, von einem Mann durch einen angehaltenen Signalschussstift die Herausgabe von Bargeld zu erzwingen.

Das Opfer war zuvor aus einem Geldinstitut im Ortsgebiet von Herzogenburg auf die Straße getreten. Der arbeitslose Verdächtige wurde dabei vom Opfer ignoriert, weshalb der 37-Jährige ohne Beute flüchtete.

15 Minuten später betrat der Beschuldigte ebenfalls mit einer Sturmmütze maskiert ein Lokal in Herzogenburg, bedrohte eine Angestellte mit dem Signalschussstift und forderte ebenfalls Bargeld.

Auch dieser Raubversuch scheiterte, weshalb er neuerlich versuchte, ohne Beute zu flüchten. Er wurde von anwesenden Gästen überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Der während der Taten offensichtlich alkoholisierte Verdächtige ist geständig und gab als Motiv Geldprobleme in Verbindung mit seiner Spielsucht an. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt St. Pölten an.

LPD-NOE