Bezirk Neunkirchen: Das Bau- und Investitionsprogramm für die Landwirtschaftliche Fachschule Warth wurde von Der NÖ-Landesregierung einstimmig beschlossen und angenommen.

„Die Generalsanierung ist notwendig, da das Schul- und Internatsgebäude der LFS Warth seit nunmehr 20 Jahren in Betrieb ist und dringende Reparaturarbeiten anstehen“, betont Direktor DI Wolf Wallner. „Verwendet werden die 7,86 Millionen Euro für die Sanierung des Internats, der Schulküche und des Speisesaals sowie für den Neubau einer Lehrküche, von Praxisräumen für den Hauswirtschaftsunterricht und einer Mosterei“, so Direktor Wallner. Auch die Schulverwaltung bekommt neue Büros.

Mit der Generalsanierung wird den SchülerInnen und KursteilnehmerInnen auch künftig eine optimale Ausstattung der Schule geboten. Eine zeitgemäße Ausbildung ist an der LFS Warth somit auch weiterhin gewährleistet. Nachdem nun die finanziellen Mittel bewilligt wurden gehe man in die Planungsphase für die Umbauten, informiert Direktor Wallner. Im Jahr 2011 wird mit dem Baubeginn gerechnet.

Im Bild: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf (Mitte), Direktor DI Wolf Wallner (6.v.l.), Bürgermeisterin Michaela Walla (links), Fachlehrer Ing. Johann Riegler (3.v.l.) und die Schülerinnen der LFS Warth freuen sich über die beschlossene Schulsanierung.

LR Pernkopf und LR Heuras – € 48 MIO. für Landwirtschaftliche Fachschulen: „In den nächsten vier Jahren investieren wir in die niederösterreichischen landwirtschaftlichen Schulen knapp € 48 Mio.“, berichten die beiden Landesräte Stephan Pernkopf und Johann Heuras.

Bei der Sitzung der NÖ Landesregierung habe man ein entsprechendes Bau- und Investitionsprogramm beschlossen, das Aus- und Umbauten an 14 Standorten umfasst. Dieses Programm, das auch zur Konjunkturbelebung diene, sei bei der vergangenen Regierungsklausur in Raabs an der Thaya erarbeitet worden. Der Beschluss der NÖ Landesregierung umfasst unter anderem auch die Errichtung von Biomasseheizungen und die (thermische) Sanierung von Schul- und Internatsgebäuden, die Errichtung von Stallungen sowie eine Erweiterung der Praxiswerkstätten.

„Für die weitere Modernisierung der Schulen samt Lehr- und Versuchsbetrieben ist ein Innovationsprogramm erforderlich, damit ein zukunftsorientierter, innovativer und auf hohem Niveau gestalteter Unterricht angeboten werden kann“, so Heuras. „Es ist wichtig, dass die landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen auf dem neuesten Stand bleiben, damit die Wissensvermittlung dem aktuellen Stand der Technik entspricht“, ergänzt Pernkopf.

Die NÖ Landwirtschaftsschulen haben in den vergangenen Jahren durch konsequente Positionierung und Profilbildung in neuen Bereichen wie Pflege, Energie, kommunale Dienstleistungen und durch Kooperationen mit dem gewerblichen Bereich neue Zielgruppen erschlossen und verzeichnen steigenden Zulauf. Seit dem Schuljahr 2000/01 sind die SchülerInnenzahlen um knapp 30 Prozent gestiegen.

Informationen-Foto: Mag. Jürgen Mück, www.lako.at  , www.lfs-warth.ac.at