St. Pölten: Familienlandesrätin Mag. Barbara Schwarz zeigt sich erfreut, dass der Bund nun endlich den Ländern die Mittel für den Ausbau der Schulischen Nachmittagsbetreuung zur Verfügung stellt.

„Der Bund hat sich monatelang damit Zeit gelassen, unserer neuen Förderungsvereinbarung zuzustimmen. Durch diese Verzögerungstaktik lagen die Ausbauvorhaben von Ländern und Gemeinden unnötig lang auf Eis. Ich bin froh, dass es der Bund wenigstens noch in diesem Jahr geschafft hat, dass die Gelder an Länder und Gemeinden fließen können. In Niederösterreich werden wir nun keine Minute mehr vergeuden und gemeinsam mit den Gemeinden den Ausbau der Schulischen Nachmittagsbetreuung raschest vorantreiben.“

Für NÖ stehen bis zum Schuljahr 2014/15 rund € 38,5 Mio zur Verfügung. Ziel in Niederösterreich ist es, pro Jahr mindestens 25 neue Gruppen einzurichten. Derzeit besuchen bereits über 9.000 Kinder eine Schulische Nachmittagsbetreuung in ihren Gemeinden, weitere 8.000 Kinder werden in Horten betreut.

„Viele Familien in NÖ nutzen bereits die Schulische Nachmittagsbetreuung. Der große Vorteil der Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen liegt vor allem in der Freiwilligkeit und Flexibilität. Sie kann ganz individuell stunden- und/oder tageweise in Anspruch genommen werden. Und genau das ist der Wunsch der Eltern in unserem Land. Umfragen belegen: Niederösterreichs Eltern wollen keine ganztägigen Schulformen, wo Kinder jeden Tag in der Schule bleiben müssen. Niederösterreichs Eltern wollen am Nachmittag so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern verbringen. Und wenn dies nicht möglich ist, so haben wir mit der Schulischen Nachmittagsbetreuung ein ideales Konzept für die Kombination aus Lernzeit, Aufgabenbetreuung und Freizeit mit Spielen und Freunden unter Aufsicht. Das gibt Eltern Sicherheit und Flexibilität zugleich – ganz nach ihren Wünschen“, so Schwarz abschließend.

Informationen: Marion Gabler-Söllner, Pressesprecherin, Büro Landesrätin Mag. Barbara Schwarz