Wiener Neustadt: Das war die Botschaft des Zukunfts-Empfangs des Landes Niederösterreich am 23.02.10 in der Arena Nova in Wiener Neustadt und diese Botschaft wird die NiederösterreicherInnen auch in Zukunft beim Thema Technologie begleiten.

Die Gastgeber des  Abends, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav diskutierten mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Forschungs- und Bildungseinrichtungen über Erfolge und Herausforderungen, Trends und Innovationen des niederösterreichischen Forschungsstandortes.

 

Im Bild: LR Dr. Petra Bohuslav, LH Dr. Erwin Pröll, Rolf-Dieter Heuer (Generaldirektor von CERN). Foto: NLK/Kaufmann

„Gerade im Bildungs- und Forschungsbereich zeigt sich der eigenständige Weg Niederösterreichs ganz besonders. Wir gelten heute als attraktiver Standort auf diesem Gebiet. Diesen Rang wollen wir auch in Zukunft weiter einnehmen“, stellte LH Dr. Erwin Pröll fest. „Wichtig auf diesem Weg ist, die zahlreichen innovativen Unternehmen, die Bildungseinrichtungen und die engagierten und neugierigen Forscherinnen und Forscher, einzubinden. Denn sie alle haben einen maßgeblichen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet“, so LH Dr. Pröll weiter.

Seit dem Jahr 2000 positioniert sich Niederösterreich als moderner Wirtschaftsstandort mit innovativer Spitzentechnologie. Ein Meilenstein ist der Aufbau der Technopole Wiener Neustadt, Krems und Tulln. „In den letzten zehn Jahren flossen Gesamtinvestitionen von über 300 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Technologiestandortes NÖ. Es werden Produkte und Methoden entwickelt die den Menschen zu Gute kommen und Niederösterreich als Forschungsstandort auszeichnen. Über 1.400 Arbeitsplätze sind im Forschungsbereich entstanden“, erklärt Technologielandesrätin Dr. Bohuslav.

Zum Zukunftsempfang des Landes NÖ kamen zahlreiche wissenschaftliche Größen: Nach einem Impulsreferat von Rolf-Dieter Heuer, dem Generaldirektor von CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, diskutierten Spitzenvertreter der österreichischen Forschungs- und Bildungslandschaft, die in dieser Konstellation noch nie zusammengetroffen sind: Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk, der Präsident der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Knut Consemüller, der Vorsitzende des Rats für Forschung- und Technologieentwicklung Österreichs, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Austrian Institute of Technology und Prof. Haim Harari, Leiter des Exekutivausschusses des IST Austria in Klosterneuburg.

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Im Bild: Dr. Knut Consemueller, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, Prof. Dr. Haim Harari IST Austria, LR Dr. Petra Bohuslav, LH Dr. Erwin Pröll, Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, European Organisation for Nuclear Research – CERN, KO Mag. Klaus Schneeberger, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Austrian Institute of Technology GmbH. Foto: JUG

„In Niederösterreich finden Forscher ein ideales Umfeld für technologische Weiterentwicklungen, da alle Kräfte an einem Strang ziehen. Davon profitiert die Wissenschaft, der Arbeitsmarkt und die Bevölkerung“, betont Dr. Consemüller. Mit dem Ausbau des Bildungsangebotes in NÖ, werden diese Vorteile des Standortes weiter verstärkt. Prof Harari dazu: „Eine perfekte Ausbildung ist immer Voraussetzung für die positive Entwicklung eines Technologiestandortes. Niederösterreich ist mit den Forschungseinrichtungen ISTA, AIT, und den Technopolen sehr gut aufgestellt. Das sichert auch in Zukunft qualifizierte Arbeitskräfte, die das Fundament für Erfolge im Hochtechnologie-Bereich legen.“

Am Beispiel Wiener Neustadt wird sichtbar, wie Technologie einen Wirtschaftsraum zum Positiven verändert. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger ist stolz auf diese Entwicklung zu einem innovativen Technologiestandort: „Die Zukunftsregion Wiener Neustadt vereint, worauf es für unsere Zukunft ankommt: Internationale Spitzenforschung im Dienst der Menschen und modernste Forschungseinrichtungen für neue Arbeitsplätze“, betont KO Mag. Schneeberger.

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Im Bild: Mag. Erwin, Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisenlandesband NÖ-Wien, DI Franz Viehböck, Berndorf AG, Dr. Eva Maria Binder, Erber AG, Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Haim Harari IST Austria, LR Dr. Petra Bohuslav, Dr. Knut Consemueller, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, LH Pröll, Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, European Organisation for Nuclear Research – CERN, KO Mag. Klaus Schneeberger, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Austrian Institute of Technology GmbH, Karl Jungwirth, Landesdirektor NÖ UNIQA Versicherungen AG. Foto: JUG

Mit dem gestrigen Zukunfts-Empfang fiel auch der Startschuss für eine Kommunikationsoffensive des Landes NÖ zum Thema Technologie. „Wir haben in Niederösterreich optimale Voraussetzungen für ForscherInnen und forschungsintensive Unternehmen geschaffen. Oft glaubt man gar nicht, was alles am Forschungs- und Technologiestandort Niederösterreich passiert und entwickelt wird. Das wollen wir ändern“, so LR Dr. Bohuslav weiter.

Neben der bereits etablierten „Langen Nacht der Forschung“ werden zahlreiche neue Angebote geschaffen, die den Funken der „Technologiebegeisterung“ auf die Bevölkerung überspringen lassen sollen. So wird eine interaktive Ausstellung im Landesmuseum St. Pölten zu den Forschungsschwerpunkten der Technopole entstehen, geplant ist auch ein Fotowettbewerb zum Thema „Technologie und Innovation in Niederösterreich.

Informationen: Mag. Lukas Reutterer, www.noel.gv.at ,www.wirtschaftszentrum.at www.ecoplus.at
www.niederoesterreich.at , www.riz.at