Krems: Der Technopol Krems zählt niederösterreichweit als Zentrum der Biotechnologie. „Die Biomedizinischen Produktionen und High-Tech Laborräumlichkeiten entsprechen österreichweit und in der EU den höchsten Produktionsstandards“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Am 21.02.11 fand die 10-Jahresfeier des Regionalen Innovationszentrums (RIZ) Nord GmbH mit Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, LAbg. Ingeborg Rinke, Bürgermeisterin von Krems, Mag. Gerhard Schmid, Geschäftsführer RIZ Nord GmbH, Dr. Wolfram Strobl, Geschäftsführer der Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki in Krems statt.

„Durch die Entwicklung des Impulsprojekts RIZ Nord am Technopol Krems wurde modernste Infrastruktur (Labors und Büros) für hochqualifizierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter geschaffen. Denn exzellente Forschungsleistung benötigt exzellente Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav und ergänzt: „In der letzten Dekade trug das RIZ Nord wesentlich zur Erfolgsgeschichte des Technopol Krems bei. Heute liegt hier die Schwerpunktsetzung in den Bereichen der Biomedizin und der Health-Services.“

krems-riznord-220211.jpgInsgesamt sind heute im RIZ Nord 26 Unternehmen eingemietet – das entspricht einer Auslastung von 89 Prozent. Am gesamten Technopol in Krems wird mittlerweile in zahlreichen Technologiefeldern erfolgreich geforscht: Blutreinigungssysteme, Tissue Engineering (Biomaterialien), Zelltherapien, Zellbiologie / Zellphysiologie, Bauphysik – Energie-Systeme, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Visual Computing.

„Mit der Donauuniversität Krems, und der Fachhochschule IMC Krems und den insgesamt 4.500 Studentinnen und Studenten gibt es in Krems ein Umfeld, das auch für die Zukunft einen perfekten Standort für Unternehmen garantiert“, so LR Dr. Bohuslav.

Das zeigen auch die Forschungsgebiete der Kremser Wissenschaftler: Forschung zu Blutreinigungsverfahren am Zentrum für Biomedizinische Technologien, Krebsforschung an der IMC – FH Krems, „künstliche Knorpel und Gelenke“ am Zentrum für Regenerative Medizin an der Donau Universität Krems sowie „Heilung chronischer Wunden“ von Tissue Med Bioscience. „Damit die Forscherinnen und Forscher über ein ideales Umfeld verfügen, wurden am Technopol Krems seit 1999 etwa 19,9 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte aufgewandt. Den 120 MitarbeiterInnen am Bio Science Park (RIZ + BTZ) stehen über 5.700 m² Mietfläche zur Verfügung“, sagt Dr. Bohuslav.

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Im Bild von links: ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, Bürgermeisterin von Krems LAbg. Bürgermeister Ingeborg Rinke, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Geschäftsführer RIZ Nord GmbH und ecoplus-Prokurist Mag. Gerhard Schmid. Foto: Breneis – RIZ  

ecopluslogo.jpgecoplus setzt als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich das Technopolprogramm an den Standorten Krems, Tulln und Wiener Neustadt um. „Seit April 2004 wurden durch die Technopolmanager mehr als 95 Forschungsprojekte mit einem Gesamtprojektvolumen von über 124 Millionen Euro initiiert“, sagt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Informationen: ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, www.ecoplus.at , www.niederoesterreich.biz , http://www.riz.at/gruenderzentrum-krems/