Wien: Am Donnerstag, den 16.9.2021 referierte Nationalratsabgeordneter Vizebürgermeister Ing. Martin Litschauer beim Solarstammtisch von Eurosolar Austria in Wien zum Thema „Atomenergie und der Klimawandel“.

Gerade im Waldviertel gab es in den letzten Jahrzehnten einen intensiven Einsatz gegen grenznahe Atomkraftwerke und Atommülllager wie z.B. Temelin oder Dukovany und das war auch mit eine Thema des Abends.

Zahlreiche Berichte wie z.B. jener der US-Army aber auch neue Studien aus der Schweiz und England zeigen, dass Atomkraftwerke durch den Klimawandel durch steigende Meeresspiegel, Sturzfluten, Stürme, Hochwasser und viele andere Naturgewalten bedroht sind. Durch den Klimawandel nimmt die Bedrohung von Jahr zu Jahr zu und gleichzeitig wird die Atomenergie keinen wesentlichen Beitrag mehr zum Ausstieg aus der fossilen Energie leisten können, weil sie zu teuer geworden ist und auch gar nicht rasch genug ausgebaut werden kann. Erst im Sommer hat eine durch einen Sturm zerstörte Hochspannungsleitung beim AKW Temelin eine Schnellabschaltung des Atomreaktors ausgelöst. Was deutlich macht, wie anfällig auch diese großen Anlagen sind.

Mit auf dem Bild Dipl.-Ing. Wolfgang HEIN, Vorsitzender von Eurosolar Austria, und Architekt vis.Prof. DI. Georg W. Reinberg der zum Thema „Klimaschutz und Energiewende: gebaute Lösungsvorschläge von Reinberg“ referierte.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Litschauer
Abgeordneter zum Nationalrat
Anti-Atom-Sprecher
https://noe.gruene.at/