Bezirk Korneuburg: Am 13.5.2019 um kurz vor 20:00 wurde die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf zu einem Verkehrsunfall auf der A22 Donauuferautobahn Richtung Stockerau alarmiert.

Ein Sattelschlepper hat, aus bisher ungeklärter Ursache die Betonleitschiene touchiert und ist, erheblich beschädigt auf der dritten Spur zu stehen gekommen.


Foto: Betonleitschiene wurde touchiert

Der Fahrer wurde bereits durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt und die Polizei hat die Unfallstelle abgesichert, als der Einsatzleiter der Langenzersdorfer Florianis mit dem erstausrückenden Fahrzeug eintraf.


Foto: LKW fahruntauglich auf der dritten Spur

Die nachfolgenden Einsatzfahrzeuge könnten rasch durch die gebildete Rettungsgasse zum Unfallort fahren und weitere Absicherungsmaßnahmen treffen. Der Verkehr wurde am Pannenstreifen und der ersten Fahrspur vorbeigeführt, ein mehrere Kilometer langer Stau war die Folge.


Foto: Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nacht

Das Ladegut, rund 25 Tonnen Mais, verblieb glücklicherweise im Aufleger. Gemeinsam mit den Kameraden der Stadtfeuerwehr Tulln begannen die Langenzersdorfer mit der Bergung des Lastwagens.


Foto: Das 32 Tonnen Kranfahrzeug der Stadtfeuerwehr Tulln war zur Bergung notwendig

Das Abkoppeln der Zugmaschine stellte, aufgrund der Beschädigung eine besondere Herausforderung dar. Nachdem dies, mit reichlich technischem Geschick, gelang entfernten die freiwilligen Helfer mit der Unterstützung eines lokalen Frachtunternehmers den beschädigten Sattelzug von der Autobahn.
Mit dem Herstellen der Einsatzbereitschaft, war dieser Einsatz nach ca. 5 Stunden um 00:55 beendet.

Im Einsatz standen die freiwilligen Helfer der Feuerwehr Langenzersdorf und der Stadtfeuerwehr Tulln, die Autobahnpolizei, der Rettungsdienst des Roten Kreuzes und der Autobahnbetreiber ASFINAG.

Foto1: Rettungsdienst und Notarzt waren bereits anwesend

Informationen: Ing. Mag. Christoph John, OV, Leiter des Verwaltungsdienstes, Fotos: FF-Langenzersdorf, www.ff-langenzersdorf.at