Bezirk Bruck an der Leitha: Am 17. Juli 2017, um 12:25 Uhr langten bei der Autobahnpolizeiinspektion Schwechat mehrere Anzeigen über einen brennenden LKW auf der A4, Richtungsfahrbahn Osten, nächst Strkm 30,050, Gemeindegebiet von Bruck an der Leitha ein.

Ein rumänischer Staatsbürger lenkte ein Sattelkraftfahrzeug samt Sattelanhänger auf der A4, Richtungsfahrbahn Osten, als er eigenen Angaben zu Folge plötzlich während der Fahrt Rauch aus dem Motorraum wahrnahm. Kurz darauf habe er auch schon Flammen wahrgenommen und deshalb das Sattelkraftfahrzeug am Pannenstreifen abgestellt und dort erfolglos versucht, mit einem Feuerlöscher das Feuer zu löschen. Das Feuer weitete sich rasch zu einem Vollbrand des gesamten Fahrzeuges aus, bei welchem auch zwei Bagger, welche am Sattelanhänger geladen waren, in Flammen aufgingen.

Bei Eintreffen der FF Bruck/Leitha, FF Göttlesbrunn und FF Wilfleinsdorf stand der LKW bereits in Vollbrand und wurde durch die anwesenden Feuerwehrkräfte erfolgreich bekämpft.

Während der Fahrzeuglöschung war auch der 2. Fahrstreifen der A4, Richtungsfahrbahn Wien aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt, da es immer wieder zu kleineren Explosionen/ Reifenplatzer und ähnlichem kam.

Auf Grund von massiver Staubildung auf der A4 Richtung Ungarn wurde die A4 bei der Auffahrt zur Raststation Göttlesbrunn komplett gesperrt und die Fahrzeuge, die sich zwischen dem Brandort und der Raststation Göttlesbrunn befanden, auf dem 2. Fahrstreifen am Brandort vorbeigelotst. Kurz darauf wurde der Verkehr zusätzlich durch Kräfte der ASFINAG auf der A4, Richtungsfahrbahn Osten über die Ausfahrt Fischamend umgeleitet, wobei die verbleibenden Fahrzeuge zwischen der Raststation Göttlesbrunn und Fischamend über die Raststation Göttlesbrunn auf die A4, Richtungsfahrbahn Wien in weiterer Folge ebenfalls umgeleitet wurden.

Das Rote Kreuz fuhr zwischenzeitlich mit mehreren Fahrzeugen durch den massiven Stau rund um Fischamend und Göttlesbrunn und verteilte Trinkwasser an die Fahrzeuglenker.

Die Bergung des völlig abgebrannten Sattelkraftfahrzeuges durch die anwesenden Feuerwehren gestaltete sich schwierig und dauerte bis 18:00 Uhr an. Bis dahin konnten die beiden aufgeladenen Bagger geborgen und auf einen anderen Tieflader umgeladen werden.

Um 19:15 Uhr wurde der 2. Fahrstreifen der A4 von der ASFINAG wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Ebenso wurde die Ausleitung bei Fischamend aufgehoben und die Fahrzeuge konnten auf der A4, Richtungsfahrbahn Osten, ihre Fahrt fortsetzen.

Der 1. Fahrstreifen sowie der Pannenstreifen der A4 in Richtung Osten, nächst Strkm 30,050 bleiben bis auf weiteres vorerst großräumig durch die ASFINAG gesperrt, die Bergung des restlichen abgebrannten Fahrzeuges wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt. Verletzt wurde durch den Fahrzeugbrand niemand.

LPD-NOE