Bezirk Melk: In den kommenden zwei Jahren will die Marktgemeinde Krummnußbaum ihr gemeindeeigenes Betriebsgebiet weiterentwickeln.

Dafür investieren die Verantwortlichen in eine Abbiegespur, einen Nutzwasserbrunnen sowie in eine Aufschließungsstraße mit dem Ziel, weitere Betriebe anzusiedeln und so neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Die Marktgemeinde Krummnußbaum beginnt noch in diesem Jahr mit der weiteren Erschließung seines direkt an der Landesstraße nach Pöchlarn gelegenen Betriebsgebietes. Neben einer Abbiegespur und einem Nutzwasserbrunnen für die Löschwasserversorgung ist auch eine zusätzliche Aufschließungsstraße mit Straßenbeleuchtung geplant. Die umfassenden Arbeiten sollen bis spätestens Jahresende 2017 abgeschlossen sein.

bohuslav-neu-0905.jpg„Zu den wesentlichen Handlungsfeldern unserer Wirtschaftsstrategie 2020 zählen die Betreuung von Ansiedlungsprojekten ebenso wie auch die Schaffung attraktiver Standorte. Mit modernen Kommunikationsinfrastrukturen und einer bestmöglichen Anbindung an das Verkehrsnetz sollen lokal ansässige Wirtschaftstreibende und Arbeitsplätze in der Region gehalten werden, um diese auch nachhaltig zu stärken“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Dem stimmt auch der Bürgermeister von Krummnußbaum, Mag. (FH) Bernhard Kerndler, zu: „Das Betriebsgebiet Krummnußbaum zeichnet sich vor allem durch günstige Preise, eine vorhandene Infrastruktur mit Glasfaserkabel sowie eine hervorragende Verkehrsanbindung mit der Nähe zur Autobahn als auch einem Donauzugang aus. Zudem kann jeder interessierte Betrieb die Fläche frei wählen, denn wir möchten Arbeitsplätze in der Region halten.“

Bereits im Jahr 2010 siedelten sich die ersten Betriebe am Betriebsgebiet Krummnußbaum an. So hat ein Schlosserei-Unternehmen aus Pöchlarn eine Fläche von 9.500 m² angekauft, um mit seinen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Areal zu nutzen und auch ein Trockenbau-Unternehmen mit seinen zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat dort seinen Firmenstandort. Noch in diesem Jahr wird ein Glasschaumschotter-Produzent mit dem Bau seiner Firmenhallen starten, wodurch weiteren 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die neue Aufschließungsinfrastruktur zugute kommt.

Die Gemeinde Krummnußbaum hat sich bereits im Jahr 2003 Grundstücksflächen in der Größe von ca. 50.000 m² mit Optionsverträgen gesichert, um diese als Betriebsgebiet nutzen zu können. Interessierte Betriebe kaufen die Grundstücke dann um einen vertraglich gesicherten Preis direkt von den Grundbesitzern.

Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung der Erschließungsmaßnahmen aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr. Bohuslav beschlossen.

Informationen: Michaela Horsky, Projektmanager Unternehmenskommunikation, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, www.ecoplus.at