Bezirk Wien-U.: Eine 63-Jährige aus dem Bezirk Wien-Umgebung steht im Verdacht, einen Reisepass verfälscht und Totalfälschungen von Lohn- und Gehaltsbestätigungen angefertigt zu haben.

Diese Unterlagen legte sie am 21.07.2011 einer Bank in Tulln an der Donau zur betrügerischen Erlangung eines Darlehens in der Höhe von 25.000 Euro vor. Der Lebensgefährte der 63-Jährigen, ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Wien-Umgebung, soll mit dem Wissen der betrügerischen Absicht die Frau mit seinem Pkw zu dem Termin bei der Bank in Tulln an der Donau gebracht haben.

Der Kreditvertrag wurde jedoch nicht fertig gestellt, da der Bankbeamte auf die Fälschungen aufmerksam wurde und die Polizei verständigte. Beamte der Polizeiinspektion Tulln konnten dadurch Fälschungen von Dokumenten und Unterlagen zur Erlangung von Krediten sicherstellen und diese Betrugshandlungen klären.

Die 63-Jährige dürfte weiters am 14.06.2011 einem Gebrauchtwagenhändler in Wien zum Kauf eines Pkws ebenfalls gefälschte Unterlagen vorgelegt haben und erlangte dadurch einen Kredit bei einer Bank in Wien über 19.000 Euro. Das Fahrzeug wurde am 15.06.2011 an die Beschuldigte und ihren Lebensgefährten ausgehändigt und von dem 47-Jährigen mit Wissen der strafrechtlichen Erlangung benutzt.

Am 21.07.2011 wurde die 63-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die Justizanstalt Krems eingeliefert und zeigte sich geständig. Der 47-Jährige war teilgeständig und wurde auf freiem Fuß angezeigt.

SID-NOE