St. Pölten: „Mit Anfang Jänner 2019 treten 39 Zivildienstleistende in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren ihren Dienst neu bzw. erstmalig an“.

„Dazu kommt ein Zivildiener im NÖ Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf. Insgesamt sind es im Gesundheits- und Pflegebereich 86 Zivildienstleistende, die im neuen Jahr ihren Dienst starten“, berichtet Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Die Nachfrage nach Zivildienst ist in unseren Häusern ungebrochen hoch“, freut sich die Landesrätin. Im vergangenen Jahr 2018 haben insgesamt 168 junge Herren den Dienst in den 48 NÖ Pflege- und Betreuungszentren und sechs in den zwei NÖ Pflege- und Förderzentren abgeleistet.

Teschl-Hofmeister: „Blickt man auf die letzten zehn Jahre zurück, so waren es von 2008 bis inklusive 2018, in Summe 1.781 Zivildiener in der Pflege und Betreuung älterer, chronisch kranker oder behinderter Menschen in Einrichtungen des Landes Niederösterreich“, so die Landesrätin.

Zivildiener helfen bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner mit. Eingesetzt werden sie im Bereich der Alltagsbegleitung und Freizeitgestaltung. Sie teilen Mahlzeiten und Getränke aus, erledigen die Hol- und Bringdienste und sind auch bei Ausflügen und Spaziergängen mit dabei.

„Die jungen Männer haben in der Regel einen sehr guten Zugang zu den älteren Menschen“, weiß die Landesrätin. Seit die Zivildienstgesetz-Novelle 2013 können Zivildiener, die etwa eine Krankenpflegeschule oder ein Medizinstudium erfolgreich absolviert haben, auch höher qualifizierte Tätigkeiten gemäß dieser Ausbildung bzw. Berufsberechtigung leisten. Dies sei ein zusätzlicher praktischer Benefit für die jungen Menschen, meint Teschl-Hofmeister.

Immer beliebter wird in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren auch das Freiwillige Sozialjahr (kurz FSJ), das Mädchen wie Burschen ab 18 Jahren, zur Bildungs- und Berufsorientierung für soziale Berufsfelder dienen kann.

„Junge Menschen mit sozialem Engagement können in Pflege- und Betreuungseinrichtungen einen Einblick in die Arbeit sozialer Berufe bekommen. Neben sozialer Kompetenz können auch fachliche und organisatorische Fertigkeiten erlernt werden. Manchmal überbrücken Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres auch ein Wartejahr bis zur Aufnahme in diese Ausbildung“, so Teschl-Hofmeister weiter. Burschen können ein Freiwilliges Sozialjahr von einer mindestens zehnmonatigen Dauer außerdem als Zivildienst anrechnen lassen.

Im Bild: Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit Zivildienern im Pflege- und Betreuungszentrum Wilhelmsburg

Informationen: Mag. (FH) Dieter Kraus, Pressesprecher – Büro Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Foto: Bayerl