Wien – Bezirk Gänserndorf: Nach der Festnahme von Stefan W. am 16. Oktober 2014 in Portland/Oregon wurde der des Mordes Verdächtige von drei U.S. Agenten nach Österreich überstellt.

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde er von Beamten des Landeskriminalamts Niederösterreich übernommen und in das Landesgericht Korneuburg eskortiert.

Zur Vorgeschichte: Stefan W. steht im Verdacht im September 2014 seine Mutter in Strasshof/Niederösterreich ermordet zu haben. Nach seiner Flucht ins Ausland konnte die Zielfahndung des Bundeskriminalamts mit tatkräftiger Unterstützung des zuständigen Landeskriminalamtes Niederösterreich und dem U.S. Department of Homeland Security seine Spur aufnehmen. Aufgrund dieser Ermittlungen konnte er am 16. Oktober 2014 von der Portland Police festgenommen werden. Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner gratuliert: “Ausforschung im Ausland, Festnahme und die Überstellung nach Österreich. So ergeht es Tatverdächtigen, die glauben der österreichischen Polizei und Justiz entkommen zu können. Ich bedanke mich herzlich bei den amerikanischen Behörden für die hervorragende Kooperation".

Heute Morgen wurde Stefan W. von drei Agenten des U.S. Departments of Homeland Security nach seiner Ankunft in Wien Schwechat dem Landeskriminalamt Niederösterreich übergeben. Danach wurde er in das zuständige Landesgericht Korneuburg gebracht.

US Botschafterin in Österreich Alexa Wesner gratuliert ebenfalls: “Die Vereinigten Staaten begrüßen die wiederholt gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den österreichischen Sicherheitsbehörden. Unsere Staaten profitieren davon durch weiterhin bestehende Sicherheit und Schutz der Bürger.“ Die Zusammenarbeit, Ausforschung und Abschiebung innerhalb nur eines Monats war ein Musterbeispiel internationaler Polizeikooperation. „Der Tatverdächte Stefan W. und andere internationale Flüchtlinge finden keine Zuflucht in den Vereinigten Staaten” sagt Regional Attache Patrick McElwain von U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE), Homeland Security Investigations (HSI) Büro in Wien. „Diejenigen, die denken, sie können der Gerechtigkeit in ihren Heimatländern entkommen und sich in den USA verstecken, irren sich. Wir werden fortfahren, sie zu suchen und zu deportieren, in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern”, so der Attache abschließend.

Informationen: Mario Hejl, BSc MA – Pressesprecher, Bundeskriminalamt www.bundeskriminalamt.at  

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