Bezirk Wien Umgebung: Am 02.09.10 um 06.20 Uhr wurde die Sektorstreife Fischamend durch die BLS Klosterneuburg über einen Brand auf dem Firmengelände Gutenhoferstraße, in 2325 Himberg in Kenntnis gesetzt.

Die Streife fuhr sofort zum Brandort und traf dort um 06.25 Uhr ein. Gleichzeitig traf die FFW Himberg ein. Aus dem Dach der westlich gelegenen Lagerhalle war starke schwarze Rauchentwicklung wahrnehmbar.

Die Feuerwehren Himberg, Pellendorf, Maria Lanzendorf, Rauchenwarth, Velm, Moosbrunn, Ebergasseing, Gramatneusiedl und Leopoldsdorf wurden alarmiert und sind noch mit den Löscharbeiten am Brandort beschäftigt.

Derzeit befinden sich 121 Feuerwehrleute mit 14 Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz und mit 10 Fahrzeugen in Bereitschaft. Die Gutenhoferstraße wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Diese Sperre ist derzeit noch aufrecht.

In dieser Lagerhalle sind nach Auskunft des Verwalters ca. 50 Mieter bzw. Firmen aus unterschiedlichen Branchen eingemietet. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Die Brandursache ist derzeit unklar.

SID-NOE

Feuerwehrbericht: Aus bislang unbekannten Gründen ist es in den Morgenstunden des 02. Septembers 2010 in einer Werkstättenhalle am Gelände der ehemaligen STUAG zu einem Großbrand gekommen. Die Rauchsäule war bis nach Wien deutlich zu erkennen.

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Nach Auskunft von Passanten musste auch mit zwei vermissten Personen im angrenzenden Büro-/Wohngebäude gerechnet werden, weshalb unter schwierigsten Bedingungen mit der Personensuche im besagten Teil des Firmengebäudes begonnen wurde. Zum Glück stellte sich diese Information binnen kürzester Zeit als Fehlinformation heraus und die Atemschutztrupps konnten aus dem Gebäude wieder abgezogen werden – kurz bevor das Hallengebäude und Teile der angrenzenden Bürogebäude aufgrund der intensiven Brandbelastung einstürzten.

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Zur Zeit (09:00 Uhr) stehen 10 Feuerwehren mit 150 Mann und 24 Fahrzeugen im Einsatz. Explodierende Gasflaschen erschweren derzeit die Löscharbeiten, weshalb der Außenangriff mit 5 B-Rohren, 2 C-Rohren und der Einsatz von zwei Hubsteigern aus nur mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden kann.

Ein Brand – Aus ist im Moment noch nicht absehbar, die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch Stunden andauern.

Erst gestern bei einem Großbrand im Einsatz

In den späten Morgenstunden ist am 01.09.10 bei dem Recyclingbetrieb Nemetz aus bislang unbekannten Gründen ein Brand im Dieselaggregatraum ausgebrochen. Der erste Alarm ging um 08:31 durch die Brandmeldeanlage des Betriebes in der Abschnittsalarmzentrale Schwechat ein. Gemäß Alarmplan wurde die Feuerwehr Himberg mit der Alarmstufe B1 zu einer Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert. Bereits im Feuerwehrhaus wurde ein reales Brandgeschehen durch die Bediensteten des benachbarten Wirtschaftshofes bestätigt.

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Nach Eintreffen der ersten Löschgruppe wurde auf Grund der Brandintensität die Alarmstufe auf B2 (Brand 2) erhöht. Den ersten Erkundungstrupp und Löschangriff setzte das Tanklöschfahrzeug Himberg mit schwerem Atemschutz und einem C Rohr. Auf Grund des ausgetretenen und in Brand geratenen Diesel wurde zusätzlich ein Schaumrohr zum Innenangriff vorgenommen. Der im Nebenraum stehende Dieseltank wurde wegen der enormen Wärmestrahlung mit einem C Rohr gekühlt.

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Die Kontrolle nach Glutnestern und Hotspots am Dach, im Lüftungsschacht, sowie im Brandraum, erfolgte mittels Wärmebildkamera Wärmebildkamera.Den Aufbau des Atemschutzsammelplatzes übernahm die benachbarte Feuerwehr Maria Lanzendorf. In Summe standen 5 Atemschutztrupps im Einsatz. Die Brandwache übernahm der Betrieb mit dem am Gelände installierten Wandhydrantennetz.

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Eingesetzte Feuerwehren: FF Himberg, 5 Fahrzeuge, 12 Mann – FF Pellendorf, 2 Fahrzeuge, 12 Mann – FF Maria Lanzendorf, 3 Fahrzeuge, 10 Mann – FF Lanzendorf, 2 Fahrzeuge, 9 Mann – FF Leopoldsdorf, 2 Fahrzeuge, 8 Mann – PI Himberg Summe: 5 Feuerwehren, 14 Fahrzeuge, 51 Mann

Informationen-Fotos: http://feuerwehr-himberg.at/