St. Pölten: Die rund 8.400 Landwirte und 268 Tierärzte des NÖ Tiergesundheitsdienstes kümmern sich einerseits um eine Reduktion der Arzneimittelanwendung und andererseits um eine Krankheitsprophylaxe durch Optimierung der Haltungsbedingungen zu erreichen.

„Der niederösterreichische Tiergesundheitsdienst verfolgt seit seiner Gründung 1996 konsequent das Ziel, Gesundheits- und Hygienekonzepte in landwirtschaftlichen Tierbeständen umzusetzen. Zentrales Anliegen ist der Aufbau eines Qualitätssicherungssystems für tierische Lebensmittel, das den hohen Stellenwert und das Leistungsvermögen der landwirtschaftlichen Produktion unterstreicht und auch im internationalen Wettbewerb einen Vorteil bietet“, betonte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der Präsentation des Veterinärberichtes 2009.

Die Arbeitsschwerpunkte des Tiergesundheitsdienstes lagen 2009 im Programm zur Erhaltung der Eutergesundheit und Qualitätssicherung in der Milcherzeugung, der Qualitätssicherung in der Mutterkuhhaltung, im Qualitätssicherungs- und Qualitätsverbesserungsprogramm in der Rinder- und kleinen Wiederkäuerhaltung, in der Qualitätssicherung in der Schaf- und Ziegenhaltung, in der Förderung der Biosicherheit in Schweine- und Ferkelerzeugerbetrieben und dem Programm zur Überwachung der Schweinegesundheit.

„Diese Qualitätssicherung kommt den Konsumenten zu gute. Die lückenlose Dokumentation der tierärztlichen Visiten ist für Mitglieder des Tiergesundheitsdienstes Voraussetzung für eine transparente und konsumentenfreundliche Lebensmittelproduktion. Die Teilnahme an Qualitätssteigerungsprogrammen trägt zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Tierbestände bei und bringt dabei auch finanzielle Vorteile für die Betriebe“, so Pernkopf.

Interessenten können den Veterinärbericht 2009 über die Abteilung Veterinärangelegenheiten anfordern, Tel. 02742/9005-12754, e-Mail: post.lf5@noel.gv.at