Schienenersatzverkehr für den Nahverkehr zwischen Amstetten und St. Valentin ab 25.11.2017 Abend aufgehoben. 

Amstetten: Die Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der Weststrecke gehen morgen planmäßig zu Ende. Nachdem die Fernverkehrszüge bereits wieder seit 6. November ohne Umleitungsmaßnahmen über die neue Hochleistungsstrecke fahren, wird am 25.11.2017 Abend (20:00 Uhr) auch der Schienenersatzverkehr für den Nahverkehr aufgehoben. Ab 26. November sind somit auch die Nahverkehrszüge wieder planmäßig auf der Schiene unterwegs und es kann der gesamte Zugverkehr ohne Einschränkungen abgewickelt werden. Investiert wurden in die Maßnahmen 11 Millionen Euro.

„Servicemaßnahmen“ sichern Qualität der Infrastruktur: Die Hochleistungsstrecke von St. Pölten nach Linz ist mittlerweile seit rund 15 Jahren in Betrieb. Wie Autos brauchen auch Bahnstrecken ein regelmäßiges, umfassendes „Service“. Daher haben die ÖBB auf der Weststrecke zwischen St. Peter-Seitenstetten und St. Valentin alle aktuell wichtigen Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Arbeiten haben zwischen 2. Oktober und 25. November stattgefunden, wobei täglich und auch an den meisten Wochenenden durchgehendend gearbeitet wurde. Rund 35 Personen waren teilweise gleichzeitig im Einsatz. Zuerst wurden die „neuen“ Hochleistungsgleise, auf denen der Fernverkehr fährt, abgetragen und samt neuem Unterbau wieder hergestellt. Dafür musste auch ein Teil der Lärmschutzwand ausgehoben werden, um die Baustelle zugänglich zu machen. Danach wurde die „alte“ Weststrecke, über die der Regionalverkehr geführt wird, modernisiert.

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Das Ergebnis sind mehrere hundert Meter Gleise auf dem neuesten Stand der Technik. Dabei wurden alleine für die Betonplatte im Unterbau auf der Hochleistungsstrecke 743 Kubikmeter Beton verarbeitet und 54 Tonnen Bewehrung – das ist das Gewicht von sechs Orca-Walen – händisch verflochten (Bewehrung = Verstärkung des Tragverhaltens im Verbund mit dem Beton).

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Außerdem wurden sechs Weichen getauscht. Die neuen Weichen entsprechen dem neuesten Stand der Technik, wodurch die Züge nun sanfter und damit ruhiger auf das richtige Gleis gelenkt werden können.

Mit den Maßnahmen sorgen die ÖBB dafür, dass einerseits die Fahrgäste komfortabel und weiterhin sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen, und andererseits für weniger Lärm und Emissionen für Anrainerinnen und Anrainer.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Informationen: DI Christopher Seif, Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit Niederösterreich/Burgenland, ÖBB-Holding AG, Fotos: ÖBB Duchatczek, ÖBB FCB, www.oebb.at