Bezirk Neunkirchen: Am 14.12.07 gegen 18 Uhr hieß es auf der Semmeringschnellstrasse S6 zwischen Gloggnitz und Maria Schutz "Nichts geht mehr". Aufgrund des starken Schneefalls blieben mehrere LKW hängen. Die schneebedeckte Fahrbahn machte ein Vorankommen unmöglich. Polizei, Feuerwehr und ASFINAG konnten jedoch innerhalb von zwei Stunden einen der wichtigsten Straßenabschnitte in Niederösterreich wieder ungehindert passierbar machen.

Vorübergehend musste die S6 für den gesamten Verkehr gesperrt werden. LKW wurden am Parkplatz nach Gloggnitz von der Polizei abgeleitet. Die Einsatzorganisationen appellieren abermals an die Verkehrsteilnehmer und an die Verantwortlichen eine Einführung der sogenannten Rettungsgasse anzustreben.

Da die S6 auf dem Anstieg zum Grasbergtunnel keinen Pannenstreifen hat, ist die Zufahrt der Einsatzfahrzeuge schwierig. Daher unterstützt die Feuerwehr Gloggnitz die Initiative zur Umsetzung der Rettungsgasse.

Rettungsgasse siehe: http://www.fireworld.at/cms/story.php?id=14191

Unfall – eine Verletzte Lenkerin

Bereits am Nachmittag standen die Einsatzkräfte in Fahrtrichtung Wien bei km 14,5 wegen eines Unfalles im Einsatz. Eine Lenkerin prallte aus bisher unbekannter Ursache zuerst gegen die Randleitschiene und kam gegen die Fahrtrichtung am Mittelstreifen zum Stillstand. Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Rettung in das Krankenhaus Neunkirchen gebracht.

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Der weiße Opel Corsa wurde dabei im Front und Heckbereich beschädigt. Die alarmierte Feuerwehr Gloggnitz-Stadt machte den Verkehrsweg in Routinearbeit wieder frei. Der Verkehr wurde am ersten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Nach 30 Minuten war die S6 wieder ungehindert befahrbar.

Informationen: Thomas Rauch, Feuerwehrkommandantstellvertreter und Pressesprecher FF Gloggnitz-Stadt, Fotos: FF Gloggnitz-Stadt www.feuerwehr-gloggnitz.at