Bezirk Hollabrunn: Während der Fahrt auf der L49 am 10.10.2014 um 07 Uhr Höhe Braunsdorf bemerkte der Lenker eines Sattelzuges Rauchentwicklung im Bereich des Führerhauses, umgehend wählte er den Feuerwehrnotruf 122.

Wenige Minuten später trafen die Feuerwehren Braunsdorf, Goggendorf und Sitzendorf ein, das Führerhaus stand bereits in Vollbrand und die Flammen griffen auf die Sägespänne am Sattelanhänger über.

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Einsatzleiter Florian Hinteregger (FF Sitzendorf) befahl umgehend den ersten Löschangriff um ein weiteres Übergreifen auf die Ladung zu verhindern. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen alarmierte er noch zusätzlich die Feuerwehren Frauendorf, Röschitz und Ziersdorf.

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Zusätzlich zum Löschwasser aus den Tanklöschfahrzeugen wurde noch eine 400 Meter lange Leitung zur Schmida (Bach) aufgebaut. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung war nur ein Vorgehen unter schwerem Atemschutz notwendig.

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Im Verlauf des Einsatzes wurden noch das Atemluftfahrzeug aus Wullersdorf und die Wärmebildkamera aus Hollabrunn angefordert. Durch den Brand kam es auch zu einem massiven Austritt von Diesel. Die Feuerwehrmitglieder konnten einen Teil davon mit Ölbindemittel auffangen. Zusätzlich wurden die Dieseltanks des LKWs leergepumpt.

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Die Feuerwehrmitglieder transportierten das Ladeguts und den Lastkraftwagens ab. Zusätzlich wurde das durch Diesel kontaminierte Erdreich abgetragen. Die L49 blieb zwischen Sitzendorf und Roseldorf bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde durch die Straßenmeisterei eingerichtet.

Im Einsatz standen insgesamt 70 Feuerwehrmitglieder von acht verschiedenen Feuerwehren.

Informationen-Fotos: OBI Wolfgang Thürr – BSBÖA, Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn, www.feuerwehren-hl.at