Bezirk Gänserndorf: Ein 37-jähriger Mann aus dem Bezirk Gänserndorf ist verdächtig, bis zum 12. April 2021 mehrmals nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet zu haben,

dies indem er nationalsozialistische Propaganda guthieß, vor Arbeitskollegen mehrmals „Heil Hitler“ schrie, auf seinem Handy nationalsozialistisches Liedgut abspielte und sich zu rassistischen Äußerungen hinreißen ließ.

Der Sachverhalt wurde durch einen anonymen Hinweis bekannt, die Ermittlungen wurden vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung geführt.

Bei einer von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Hausdurchsuchung an der Wohnanschrift des Beschuldigten konnten mehrere nationalsozialistische Devotionalien (Dolche mit Hakenkreuz, Helme, NS – Literatur, Münzen, Aufnäher, usw.) aufgefunden und sichergestellt werden.

Weiters wurden im Zuge der Durchsuchung zwei Langwaffen (wobei nur eine Waffe registriert war), Munition und eine intakte Handgranate mit Splitterwirkung vorgefunden, welche durch den Entminungsdienst des Bundesministeriums für Inneres entsorgt wurde.

Ebenfalls aufgefunden und sichergestellt wurde weiteres Kriegsmaterial in Form von Munition.

Der Mann zeigte sich zum Besitz von NS – Devotionalien und dem Versenden von Videos mit NS – Bezug geständig, rassistische Äußerungen habe er seinen Angaben zufolge nicht getätigt. Die intakte Granate habe er gefunden.

Der Beschuldigte wird nach dem Verbots- und dem Waffengesetz der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

Lichtbilder © LPD NÖ LVT

Mit freundlichen Grüßen
Johann Baumschlager, Chefinswpektor
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