Feuerwehr Tulln: Am 11.02.2009 wurde die Stadtfeuerwehr Tulln im Wege der Bereichsalarmzentrale Stockerau um 15:06 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Stockerauer Schnellstraße (S5), Richtungsfahrbahn Wien, alarmiert.

Nachdem bei Straßenkilometer 71 ein Unimog wegen eines technischen Gebrechens am Pannenstreifen anhalten musste wurde das Baufahrzeug von einem nachkommenden LKW übersehen und seitlich gerammt. Dadurch wurde das mobile Brunnenbohrgerät über den Fahrbahnrand in den Straßengraben geschoben.

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Der Planen-LKW einer tschechischen Spedition kam im Zuge dieses Ausweichmanövers von der ersten Fahrspur ab, durchbrach den Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Auwald zum Stehen. Beide Fahrzeuglenker blieben glücklicherweise unverletzt. Am Unimog entstand erheblicher Sachschaden und an dem mit Sanitärartikeln beladenen LKW Totalschaden.

Nach der Unfallaufnahme durch die Exekutive wurde das Heck des LKW’s mit dem Kran parallel zur Fahrbahn gehoben. Anschließend erfolgte die Bergung durch einen zufällig im Augebiet anwesenden Kettenbagger mit dem das Wrack auf einen befestigten Begleitweg gezogen wurde.

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Nachdem die Richtungsfahrbahn Wien um 16:45 Uhr gesperrt wurde konnte der 12 Tonnen Unimog mit dem Kran angehoben und mit der Bergeseilwinde des schweren Rüstfahrzeuges zurück auf die Fahrbahn gezogen werden. Abschließend wurde das Baufahrzeug auf einen beigestellten Tiefladeanhänger geschoben und mit diesem abtransportiert.

Die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Tulln konnten um 17:45 Uhr die Unfallstelle verlassen. Die abschließende Fahrbahnreinigung und Befestigung der Straßenböschung erfolgte durch die Mitarbeiter der ASFINAG.

Eingesetzt waren: Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt mit Tanklöschfahrzeug 3, schwerem Rüstfahrzeug., Kran, Versorgungsfahrzeug und 13 Mitgliedern, Autobahnpolizei Stockerau, Autobahnmeisterei der ASFINAG.

Informationen-Fotos: Stadtfeuerwehr Tulln, www.feuerwehr.tulln.at