Bezirk Wiener Neustadt: Ein Unfall mit acht beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten war Montagmorgen dem 28.05.2018 die Ursache für einen 12 Kilometer langen Stau.

Dies verursachte auch zwei Stunden Zeitverlust auf der Südautobahn Fahrtrichtung Wien. Ein Audi wurde bei dem Unfall sogar auf die Betonleitwand geschleudert und blieb in der Luft hängen.

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Die Autobahn musste während der Bergungsarbeiten auf einen Fahrstreifen eingeengt werden. Vier Personen mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht werden.

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Gegen 06:15 ging die Meldung zu dem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A2 in Fahrtrichtung Wien ein. Über Personenrufempfänger wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Kurz darauf rückten mehrere Feuerwehrfahrzeuge zur Einsatzstelle aus.

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Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine anfangs unübersichtliche Einsatzstelle vor. Zahlreiche Personen liefen auf der Autobahn umher.

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IIn einem Blechsalat waren vier Unfallfahrzeuge ineinander verkeilt. Die Feuerwehr musste sich erst einen Überblick verschaffen.

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Währendessen wurden fünf Verletzte vom Rettungsdienst versorgt. Insgesamt waren acht Fahrzeuge und mehr als ein dutzend Personen in den Unfall verwickelt.

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Fünf Fahrzeuge blieben danach fahrunfähig liegen und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.

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Ein Audi, welcher durch die Wucht der Kollision auf die Betonleitwand geschleudert wurde, musste mit dem Kran von der Leitwand gehoben werden. Von den fünf Verletzten mussten Vier mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht werden.

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IIm Frühverkehr kam es zu einem kilometerlangen Stau und langen Verzögerungen. Die Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet und alle Fahrspuren konnten wieder freigegeben werden. Bei einem weiteren Unfall drei Kilometer weiter, musste gleichzeitig die erste Spur freigeräumt werden.

Informationen-Fotos: SB Daniel Steiner, SBÖA, Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt, Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt, www.ffwrn.at

polizei-bmi-neu.jpgPolizeibericht: Verkehrsunfälle auf der A 21 im Bezirk Baden

1. Ein unbekannter Lkw hat am 28. Mai 2018, gegen 01.40 Uhr, auf der A 21 in Fahrtrichtung Wien bei Straßenkilometer 5,0 im Gemeindegebiet von Klausen-Leopoldsdorf, aus unbekannter Ursache gebremst. Ein dahinter befindlicher Transporter samt beladenen Anhänger, gelenkt von einem 36-jährigen rumänischen Staatsbürger, hat ebenso gebremst und in weiterer Folge vom 1. auf den 2. Fahrstreifen gewechselt ohne den Fahrstreifenwechsel anzuzeigen.

Ein am 2. Fahrstreifen fahrender Klein-Lkw-Lenker, ein 35-jähriger rumänischer Staatsbürger, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und touchierte den Anhänger am Heck, verriss das Fahrzeug nach rechts und lenkte dieses anschließend durch den Zaun in den Wald, wo er etwa 40 Meter von der Autobahn entfernt zum Stehen kam.

Der Transporter des 36-Jährigen kam ebenso ins Schleudern, touchierte die Betonmittelleitwand, überschlug sich und kam vor der Betonleitwand auf dem Fahrzeugdach zum Stillstand. Der 27-jährige rumänische Beifahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und kam zwischen der Betonleitwand und dem 2. Fahrstreifen in Fahrtrichtung St. Pölten zum Liegen.

Der Lenker des Transporters sowie der Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht. Die 3 weiteren rumänischen Insassen im Alter von 31, 35 und 39 Jahren, wurden mit vermutlich leichten Verletzungen in das Landesklinikum Baden verbracht.

Der Klein-Lkw war mit 9 Personen besetzt, alles rumänische Staatsbürger. 3 Mitfahrer im Alter von 18, 48 und 63 wurden mit vermutlich leichten Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.

Der mit einem landwirtschaftlichen Wasserfass beladene Anhänger löste sich vermutlich während des Verkehrsunfalls vom Transporter, überschlug sich und kam etwa 50 Meter nach dem Zugfahrzeug am 2. Fahrstreifen zum Stillstand. Dabei löste sich vermutlich ein Zurrgurt vom Anhänger. Ein vorbeifahrender Lkw, gelenkt von einem 51-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt, überfuhr einen Teil des Zurrgurtes und beschädigte dabei einen Reifen des Lkw.

Aufgrund der Rettungs- und Bergearbeiten war die Autobahn A 21 in Fahrtrichtung Wien in der Zeit von 01.45 Uhr bis 04.30 Uhr für den kompletten Verkehr gesperrt. Ab 04.30 Uhr war die gesamte Unfallstelle Fahrtrichtung Wien geräumt und beide Fahrstreifen waren wieder befahrbar. Es kam zu umfangreichen Rückstauungen bis ca. Knoten Steinhäusl.

2. Am 28. Mai 2018, gegen 01.40 Uhr, ereignete sich auf der A 21, Richtungsfahrbahn Wien, bei Straßenkilometer 5,0, im Gemeindegebiet von Klausen-Leopoldsdorf ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person aus dem Fahrzeug über die Betonmittelleitwand auf den linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn St. Pölten geschleudert und kam dort schwer verletzt zum Liegen.

Aus diesem Grund hielt der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn St. Pölten an und Fahrzeuglenker leisteten Erste Hilfe. Ein 75-jähriger ungarischer Staatsbürger hielt den von ihm gelenkten Lkw auf dem 1. Fahrstreifen an. Hinter ihm blieb ein 59-jähriger ungarischer Staatsbürger mit einem Pkw stehen. Im Fahrzeug befand sich sein 37-jähriger Sohn.

Kurze Zeit später näherte sich ein 40-jähriger rumänischer Staatsbürger mit einem Sattelkraftfahrzeug mit Sattelanhänger dem Stauende und dürfte aus unbekannter Ursache das Stauende zu spät bemerkt haben. Er leitete eine Notbremsung ein und versuchte nach links auszulenken. Das Sattelkraftfahrzeug prallte in das Heck des Pkw.

Durch den Anprall wurde der Pkw in die Höhe geschleudert, drehte sich und kam mit der Front zur rechten Seitenleitschiene quer zum Stillstand. Während dieser Drehbewegung beschädigte der Pkw den Lkw des 75-Jährigen. Der Pkw-Lenker und sein Mitfahrer wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.

Auf Grund der Rettungs- und Bergearbeiten war die A 21 in Fahrtrichtung St. Pölten in der Zeit von 01.45 Uhr bis 03.52 Uhr für den kompletten Verkehr gesperrt. Ab 03.52 Uhr wurde der Verkehr auf dem 3. Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Um 04.47 Uhr war die Unfallstelle geräumt und alle 3 Fahrstreifen wieder frei befahrbar. Es kam zu umfangreichen Rückstauungen auf einer Länge von etwa sechs Kilometern.

LPD-NOE